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Image by Suzanne D. Williams

Verwandle große Ziele in konkrete Maßnahmen

Kennst du das?

Alle sind sich einig: Es braucht schnellere Prozesse! Und mehr Eigenverantwortung der Mitarbeitenden! Und eine bessere Fehlerkultur! Natürlich bessere Führung! Generell mehr Innovationsfähigkeit! Aber auch mehr Resilienz!

Alles sinnvolle Forderungen, denen kaum jemand widersprechen wird. Aber wenn es dann in die praktische Umsetzung geht, ist die Einigkeit schnell vorbei. Denn wie die praktische Umsetzung von besserer Fehlerkultur aussieht, das ist oft völlig unklar. Und das langsame Prozesse auch einen Zweck haben (nämlich den Beteiligten Sicherheit zu geben), bleibt in der Planung unberücksichtigt. 

Das Resultat sind Initiativen, die krachend scheitern. Das liegt meistens nicht daran, dass die angestrebten Ziele nicht gut sind. Es liegt daran, dass die praktische Umsetzung der Ziele nebulös bleibt, Zielgruppen der Veränderung überredet werden sollen, dass die Veränderung sinnvoll ist, anstatt dass sie selbst daran mitwirken dürfen, oder das die Initiative nicht in das Gesamtgefüge der Organisation passen. 

Ich habe beispielsweise einmal das Implementieren einer Fehlerkultur in einer Bank begleitet. Die Anforderungen an eine Fehlerkultur waren ziemlich anders als bei einem Tech-Start-up.

Die Fakten

  • 60-80% aller Veränderungsinitiativen scheitern

  • Entscheidende Faktoren sind u.a.:

    • Mangelnde Führung

    • Geringe Einbindung der Betroffenen

    • Keine langfristige Verankerung im Arbeitsalltag

  • Diese Ergebnisse gelten für alle Industrien und über Ländergrenzen hinweg 

Quellen (Beispiele):

Institut der deutschen Wirtschaft (IW), 2025. Transformationskompass 2025: Strategische Umsetzung in deutschen Unternehmen. Köln: IW Medien. 

Kudernatsch, B., 2024. Reifegradstudie Strategieumsetzung: Langzeitstudie zur Zielkaskadierung und Umsetzung. München: KUDERNATSCH Consulting & Solutions.

Kotter, J.P., 1995. Leading Change: Why Transformation Efforts Fail. Harvard Business Review, 73(2), pp.59–67.

Ich erinnere mich an Klienten, wo die "Change-Müdigkeit" so groß war, dass wir das Wort "Change" nicht mehr verwenden durften. Es waren so viele Initiativen gescheitert, dass das Wort schlicht verbrannt war.

 

Die entstehenden Schäden sind Produktivitätsverluste, Demotivation bei den Mitarbeitenden, verpasste Marktchancen. 

Wie unterstütze ich?

Jeder Prozess ist unterschiedlich und braucht eine andere Herangehensweise, die zur Situation passt. Wer euch eine Zauberformel mit Erfolgsgarantie verkaufen will, belügt euch. Eine Garantie für Erfolg gibt es nicht. Es gibt aber Ansätze, die Erfolg wahrscheinlicher machen. Mein Ansatz besteht aus einem ersten Kennenlernen, gefolgt von 3 Phasen:

Prozessfluss für Organisationsentwicklung vom Pilot-Workshop zur Projektdurchführung

Zunächst führen wir einen 4-stündigen Pilot-Workshop mit dem Kernteam durch, das die Veränderung treiben möchte. Wir lernen uns kennen, definieren Ziele, dringende Handlungsfelder und entscheiden, ob wir uns die weitere Zusammenarbeit miteinander vorstellen können. 

Danach finden wir heraus, wo die Organisation steht, was die Mitarbeitenden und Führungskräfte umtreibt und warum. Oft gibt es gute Gründe, warum vorangegangene Veränderungsversuche gescheitert sind. Diese versuchen wir in dieser Phase zu ergründen.

 

Sobald hierzu ein gemeinsames Verständnis besteht, machen wir es konkret. Welche konkreten Ziele wollen wir erreichen? "Wir wollen mehr Innovation fördern", ist kein konkretes Ziel. Wer soll das tun? Was genau ist das Verhalten, das dafür notwendig ist? Welchen konkreten Mehrwert versprechen wir uns davon? Was tun wir dafür nicht mehr, das wir vorher getan haben? Wenn wir diese Fragen geklärt haben, definieren wir konkrete Maßnahmen, die zu eurer Organisation passen, in welchem Zeitraum sie durchgeführt werden sollen, wer das macht und wie. 

Danach geht es in die Umsetzung. Wir machen es greifbar für die Organisation und bringen die Ziele vom Papier zu den Menschen. Ziele und Vorgehen werden dabei konstant angepasst, denn Veränderungen sind per Definition dynamisch. 

Während des gesamten Prozesses biete ich euch Struktur und Erfahrung aus vielen Jahren Veränderungsberatung, durchführen müsst ihr die Veränderung aber selber. Dies ist auch die Philosophie meiner Unterstützung. Ich befähige euch zur Selbsthilfe. Denn wenn die Veränderung nachhaltig funktionieren soll, kann sie nur aus der Organisation selbst kommen. ​​

Das ist dir zu groß?

Manchmal braucht es kein komplettes Organisationsentwicklungsprogramm. Vielleicht hast du einfach eine ganz konkrete Frage zu der du dir Sparring mit einem erfahrenen Experten wünscht.

Ich helfe dir gerne mit einem Einzelsparring weiter. In dem Sparring bringst du mir deine Herausforderung mit, wir strukturieren sie gemeinsam und ich gebe dir Impulse, wie du sie lösen kannst. 

Sparrings dauern in der Regel 90 Minuten und sind auch einzeln buchbar. Vereinbare einfach einen Termin, ich schicke dir einen kurzen Fragebogen und die Vertragsbedingungen zu und wir tauschen uns online oder vor Ort aus. Für ein 90-minütiges Sparring inkl. Vor- und Nachbereitung berechne ich 250€. 

Warum mit mir arbeiten?

Ich verbinde die strategische Kompetenz eines Managementberaters mit der menschlichen Kompetenz als zertifizierter Coach und Change Management Professional. Mein Portfolio umfasst zahlreiche Projekte in mehr als einem Dutzend Organisationen aus unterschiedlichsten Industrien und Kontexten. Diese Fähigkeiten und Erfahrungen bringe ich gerne bei euch ein. 

Profilbild Stefan Kießling
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